Mädesüß
(Filipendula ulmaria)
hat den Wirkstoff Salicylsäure wie auch die
Weidenrinde, die dafür bekannter ist. Denn
daraus ist z. B. Aspirin entstanden. Der
Wirkstoff Salicylsäure wird heute synthetisch
hergestellt.
Entzündungshemmend, fiebersen-
kend,
schmerzlindernd. Die Mädesüß-
blüten
enthalten mehr Salicyl als das Kraut und
haben eine stärkere Wirkung.
Entwässernde Teemischungen (mit Birke, Brennessel, Goldrute u. a.) verbessern den Stoffwechsel im Bindegewebe und wirken zusätzlich entzündungshemmend.
Rheumateemischung
nach U. Bühring:
• Brennesselkraut
• Bittersüßstengel
• Goldrutenkraut
• Mädesüßblüten oder Weidenrinde
• Holunderblüten
insgesamt als Mischung 100 g
1 TL mit 1 Tasse kochendem Wasser
übergießen. 10 Min. zugedeckt ziehen
lassen. 2-3 Tassen täglich.
Aktuelle Tipps
Rheumatische Erkrankungen
Weitere Tipps
sind generalisierte Systemerkrankungen, deren Ursachen bis heute nicht vollständig geklärt sind. Man zählt dazu rheumatisches Fieber, Polyarthritis, Spondylarthritis (Morbus Bechterew) u. a. In Deutschland sind etwa eine Million Menschen davon betroffen!
Die schmerzenden Bereiche tragen alle Zeichen der Entzündung (Rötung, Schwellung, Schmerz, Überwärmung und eingeschränkte Funktion). Als Ursachen werden fehlgesteuerte Abwehrreaktionen des Körpers gegen die Gelenkinnenhaut angenommen, die zu massiven Entzündungsreaktionen im Gelenkbereich führen. Werden diese Prozesse nicht aufgehalten, kommt es zu immer stärkeren entzündlichen Schüben, an deren Ende die völlige Zerstörung des Gelenkknorpels steht. Als Auslöser kommen bakterielle Infektionen oder Autoimmunprozesse in Frage, Stoffwechselerkrankungen oder Blutgerinnungsstörungen.
Eine wichtige Behandlungsmöglichkeit bietet die Homöopathie. Es gibt etliche
homöopathische Arzneien, die eine besonders günstige Wirkung auf Knochen und die
Strukturen des Bewegungsapparates entfalten.
Dazu gehört eine den Stoffwechsel regulierende Therapie.
Und eine basenreiche, säurearme, vegetarische, soweit verträglich rohkostreiche
Ernährung, das Vermeiden von Übergewicht und das Erlernen von
Entspannungsverfahren.
In jüngster Zeit haben sich auch hochdosierte Vitamin-C-Gaben (Hagebutte, Sanddorn, schwarze Johannisbeere, Kornelkirsche) als besonders erfolgreich erwiesen, die Symptome zu lindern.
Heilpflanzen wie z.B. Birke, Brennessel, Mädesüß, Nachtkerze, Sonnenhut
(Echinacea), Teufelskralle, Weide, Weihrauch finden Verwendung als Tee,
Fertigpräparate, Kräuterbäder, Packungen und Einreibungen.
Einen wesentlichen Stellenwert nimmt die physikalische Therapie ein: soviel
Bewegung wie möglich, aber nicht in den Schmerz hinein. Im akuten Schub:
Gelenk schonen!
(Text teilweise von U. Bühring)
Sie können sich bei Interesse nach speziellen Behandlungs-
möglichkeiten in
meiner Praxis erkundigen oder per E-Mail anfragen.
Weitere Tipps:
Osteoporose
Christa
Bergmann - Bilz
Heilpraktikerin Coach
Referentin
Praxis in Essen:
0201-8 46 48 48